< Bericht vom Kirchenvorstand

Wie ist der aktuelle Stand?

Nachdem wir im Herbst letzten Jahres rechtzeitig vor dem Wetterumschwung das Dach noch dicht gebracht hatten, haben wir nun in der frostigen Zeit versucht den Umbau des Altbaus voranzutreiben. Mittlerweile ist schon gut zu erkennen, was einmal daraus werden soll.

An dieser Stelle ein ganz großes Dankeschön allen fleißigen Helfern!

Durch ihre Hände hat die Kirchengemeinde bisher bereits ca. 60.000 Euro an Eigenleistungen aufgebracht. Die Verantwortlichen aus Dekanat und Landeskirche haben dies auch als einmalig gelobt.

Aber! – wir sind noch nicht am Ende!

Um den Neubau finanzieren zu können sind noch viele ehrenamtliche Stunden nötig! Unser neuer Architekt hat sich mittlerweile einen kompletten, aussagekräftigen Überblick verschafft, und besonders die Baukosten detailliert ermittelt. Dabei hat er leider festgestellt, dass unser Gemeindehaus um rund 200 000 Euro teurer wird.

Diese Kostenmehrungen haben verschiedene Ursachen:

  • der nachträgliche Beschluss an die Hackschnitzelheizung auch das Pfarrhaus und die Kirche anzuschließen.
  • Den Altbau komplett neu einzudecken war anfänglich auch nicht vorgesehen.
  • Nach heftigem Bitten der Landeskirche haben wir uns bei den Fenstern für die langlebigere und stabilere Luxus-Ausführung „Holz-Alu“ entschieden.
  • Bei der Genehmigung erwies sich die Brandschutzthematik als Kostenfalle, die wir in diesem Ausmaß nicht kalkuliert hatten (allein 3 Fluchttreppen sind nötig geworden).
  • Die technische Grundausstattung wurde auf weitere Anforderungen ausgelegt.
  • Die Konjunkturentwicklung sowie höhere Energie- und Rohstoffpreise waren letztes Jahr Grund für teilweise enorme Preissteigerungen (z.B. Stahlpreis).

Außerdem war bei der Pfarrhausrenovierung nicht vorherzusehen, dass wir einen so großen Anteil bezahlen müssen, was nun zur Finanzierung unseres Gemeindehauses fehlt. Im Jahr 2009 wäre hier, bedingt durch eine Gesetzesänderung, nur ein Bruchteil der Summe fällig gewesen.

Aus diesen genannten Gründen klafft natürlich in unserer Finanzierung eine Lücke! Um diese zu schließen sind wir weiterhin auf die Mithilfe unserer Gemeindemitglieder angewiesen, damit unsere zahlreichen Gruppierungen baldmöglichst wieder auf ihre Räume zugreifen können.

Nicht nur Helferstunden, auch Spenden und zinslose Darlehen würden uns gewaltig helfen. Darüber hinaus sind wir auch für Sponsoren dankbar, die die Arbeit der Kirchengemeinde unterstützen wollen.

20.02.2009 12:34 Kategorie: Bautagebuch
Von: Hans Ströbel