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„Steh auf, nimm dein Bett und geh heim“

Dieser provozierende Gedanke steht über dem Dekanats-Inklusionsgottesdienst, der am Sonntag, 18. September, um 10 Uhr in Dietersdorf gefeiert wird.

Jesus hat unterschiedlichste Menschen wieder in die Gemeinschaft herein geholt, die am Rand gestanden sind und ausgegrenzt waren. Das war nicht immer einfach und nicht für alle bequem.

In jeder Kirchengemeinde leben Menschen mit unterschiedlichsten Beeinträchtigungen, Krankheiten und Behinderungen. Oft sind sie nicht im Blick, kommen nur wenig im Gemeindealltag vor. Das mag ganz unterschiedliche Gründe haben.

Erfahrungsberichte von Betroffenen helfen den Gottesdienstbesucherinnen und -besuchern, sich Gedanken über Ausgrenzung und Barrierefreiheit zu machen.

In der Georgskirche Dietersdorf ist gleichzeitig die Fotoausstellung „EinBlicke“ zu sehen. Studierende der Evangelischen Hochschule Nürnberg zeigen mit ihren Fotos und Begleittexten Einblicke in das Leben einer anderen Menschengruppe, die ebenfalls oft Grenzen und Barrieren erlebt: Männer und Frauen, die von Obdachlosigkeit betroffen sind.

Inklusion ist ein umfassender Prozess, der die ganze Gesellschaft betrifft und nicht „erledigt“ ist, wenn ein Raum barrierefrei zu erreichen ist oder eine Induktionsschleife eingebaut ist. Inklusion ist eine Lebensaufgabe und ein Thema des christlichen Glaubens. Denn, wer weiß: vielleicht fährt auch Gott Rollstuhl?

Im Dekanats-Inklusionsgottesdienst können Erfahrungen ausgetauscht und neue „Einblicke“ gewonnen werden.

Es wird auch ein kostenloser Fahrdienst zu diesem Gottesdienst und wieder nach Hause angeboten. Wer dafür Bedarf hat (auch mit Rollstuhl), soll sich bitte bis 1. September im Pfarramt Schwabach-Dietersdorf (0911/636117) melden.

Nach dem Gottesdienst bietet der DiakonievereinZwieselgrund noch Gegrilltes und Getränke an.

24.07.2016 11:15 Kategorie: Kirchliches