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Verantwortung übernehmen

Es ist zwar noch eine ganze Weile hin, aber so bleibt wenigstens ausreichend Zeit sich alles in Ruhe und reiflich zu überlegen. Im Oktober 2018 steht die nächste Kirchenvorstandswahl an und damit steht in Rohr ein großer Umbruch bevor. Viele der gewählten und berufenen Kirchenvorsteher haben sich lange und intensiv in den Dienst der Gemeinde gestellt und wollen aus den verschiedensten Gründen nun keine weitere Periode kandidieren.

Vielleicht ist es an Ihnen nun Verantwortung zu übernehmen. Kirchenvorstand zu sein bedeutet nicht zu allererst von nun an für jede Aufgabe in der Kirche zur Verfügung zu stehen und für die Anderen den Wagen zu ziehen. Es bedeutet sich von Gott gerufen in den Dienst einer Gemeinde zu stellen, mit zu denken, zu planen und zu überlegen, wie denn Kirche in Zukunft aussehen wird und aussehen soll. Weiter zu arbeiten am Gemeindekonzept, um zielgerichtet Neues beginnen und Überlebtes zu beenden. Richtungsweisende Entscheidungen zu treffen und dabei sowohl die Tradition als auch die Zukunft im Blick zu behalten. Dabei wird man nie allen gerecht und man muss auch mal Kritik aushalten können. „Die Sache Jesu braucht Begeisterte“ heißt es in einem Lied und wir brauchen Sie, wenn Ihnen die Sache Jesu wichtig und ihre Gemeinde einen Einsatz wert sind. Gestalten Sie mit und Sie werden neben der Belastung, die damit verbunden ist, auch die Freude spüren über den Weg und das Ziel und die Erfüllung, die von getaner Arbeit ausgeht. Das Wort Gottes kehrt nie leer zurück, deshalb werden auch Sie Teil des Leitungsteams und erleben immer wieder wie die Arbeit am Reich Gottes uns erfüllt.

Lassen Sie sich ansprechen und stellen Sie sich zur Wahl. Wir treffen uns immer im erweiterten Team also auch die, die nicht gewählt oder berufen wurden, denn jeder Gedanke ist uns wichtig. Wer dann am Schluss darüber beschließt ist oft gar nicht mehr so entscheidend.

Ihr Markus Wandtke

13.11.2017 10:59 Kategorie: Kirchenvorstand, Kirchliches